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Aktion Radschlag - Fahrradkontrollen im Kreis Gütersloh

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Im Hintergrund ein unscharfes Bild eines Streifenwagens. Im Vordergrund ein gelber Stempel mit der Aufschrift "Radschlag - Gemeinsam sicher durch den Kreis Gütersloh" und das Logo der Polizei Gütersloh
Aktion Radschlag - Fahrradkontrollen im Kreis Gütersloh
Im Rahmen der Aktion Radschlag führte die Polizei Gütersloh am Donnerstag (22.04., 10.00 - 14.00 Uhr) Fahrrad- und Pedeleckontrollen in Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück und Schloß Holte-Stukenbrock durch. Schwerpunkt war das Fehlverhalten von und gegenüber Radfahrenden.
PLZ
33330
Polizei Gütersloh
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Gütersloh/ Rheda-Wiedenbrück/ Schloß Holte-Stukenbrock (MS) - Im Rahmen der Aktion Radschlag führte die Polizei Gütersloh am Donnerstag (22.04., 10.00 - 14.00 Uhr) Fahrrad- und Pedeleckontrollen in Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück und Schloß Holte-Stukenbrock durch. Schwerpunkt war das Fehlverhalten von und gegenüber Radfahrenden.

Die Einsatzkräfte stellten ein geringes, vermutlich witterungsbedingtes, Radverkehrsaufkommen fest. Die Mehrheit der Rad- und Pedelecfahrenden, die unterwegs waren, verhielt sich korrekt.

Drei Fahrradfahrende mussten aufgrund eines Verstoßes gegen das Rechtsfahrgebot ein Verwarngeld zahlen. Ein Fahrradfahrender erhielt ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro wegen eines Rotlichtverstoßes. Auch das Fehlverhalten anderer motorisierter Verkehrsteilnehmer*innen wurde am gestrigen Kontrolltag geahndet. Zwei Autofahrende missachteten vor einem Radweg das Stopzeichen und dadurch die Vorfahrt von Radfahrenden.

Im Rahmen des Einsatzes führten die Beamtinnen und Beamten einige Bürgergespräche zu radfahrspezifischen Themen.

Die Kreispolizeibehörde Gütersloh beabsichtigt auch im Jahr 2021 mit der "Aktion Radschlag" den Zahlen der Verkehrsunfälle mit Radfahrenden, die hierdurch zum Teil schwerste Verletzungen erleiden, entgegenzuwirken. Die Zahl der verunglückten Radfahrenden im Kreis Gütersloh ist unverändert zu hoch. Der Anteil verunfallter Radfahrender an der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2020 lag bei ca. 40% (2019: ca. 36%). Durch die pandemische Ausbreitung im vergangenen Jahr und den damit einhergehenden Einschränkungen bewegten sich merklich weniger Menschen im Straßenverkehr. Hierdurch sank zwar grundsätzlich auch die Zahl der Verkehrsunfälle mit Radfahrenden, es gab im Jahr 2020 aufgrund der Einschränkungen aber auch prozentual weniger Fahrzeugverkehr. (2019: VU mit Radfahrenden 806 mit 622 verletzten Personen; 2020: VU 753 mit 561 verletzten Personen). Im Rahmen der "Aktion Radschlag" wird sich die Polizei Gütersloh mit präventiven sowie auch repressiven Maßnahmen an alle Verkehrsteilnehmenden richten - zu Ihrer Sicherheit!

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