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55-Jähriger leistet heftigen Widerstand - mehrere Verstöße gegen Coronaschutzverordnung

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55-Jähriger leistet heftigen Widerstand - mehrere Verstöße gegen Coronaschutzverordnung
Am Freitagabend (30.04., 23.10 Uhr) wurden die Beamten der Leistelle der Kreispolizeibehörde Gütersloh über eine Schlägerei zwischen mehreren Personen auf einem frei zugänglichen Firmengelände an der Waldliesborner Straße informiert. Bei den Ermittlungen vor Ort kam es zu einem Widerstand eines stark alkoholisierten Mannes, der letztendlich in Gewahrsam genommen wurde.
PLZ
33397
Polizei Gütersloh
Polizei Gütersloh

Rietberg (FK) - Am Freitagabend (30.04., 23.10 Uhr) wurden die Beamten der Leistelle der Kreispolizeibehörde Gütersloh über eine Schlägerei zwischen mehreren Personen auf einem frei zugänglichen Firmengelände an der Waldliesborner Straße informiert.

Als die eingesetzten Streifenwagenbesatzungen an der von Zeugen genannten Einsatzörtlichkeit eintrafen, trafen sie auf dem Gelände auf mehrere Personen. Diese standen an einer Feuertonne und hatten sich augenscheinlich gesellig zusammengefunden. Die ursprünglichen Angaben zu der Schlägerei bestätigten sich nicht.

Aufgrund des offensichtlichen Verstoßes gegen die derzeit geltenden Regelungen zur Eindämmung der pandemischen Ausbreitung des Coronavirus, sollten die Personalien der vor Ort anwesenden sechs Personen festgestellt werden. Ein 55-jähriger Mann weigerte sich. Er versuchte der Kontrolle durch Flucht zu entkommen. Als er durch die Beamten festgehalten worden ist, riss er sich mehrfach los, schlug und trat um sich. Um den Widerstand des stark alkoholisierten Mannes zu brechen, wurde zwischenzeitlich Pfefferspray eingesetzt. Erst nachdem weitere Beamte eingetroffen sind, konnte der Mann letztendlich in Gewahrsam genommen werden. Nach Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Nach entsprechender Gemütsberuhigung wurde der Rietberger nach Hause entlassen. Ein Polizeibeamter verletzte sich durch die Widerstandshandlung leicht. Gegen alle vor Ort angetroffenen Personen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung eingeleitet.

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