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Achtung - Taschendiebe sind immer unterwegs!

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Achtung - Taschendiebe sind immer unterwegs!
Achten Sie auf Ihr Geld und Ihre Wertgegenstände!

Taschendiebe sind vermehrt dort unterwegs, wo viele Menschen sind und wo es eng wird. Diese Täter fühlen sich nämlich im Gedrängel der Städte, vor und in Discotheken oder bei öffentlichen Veranstaltungen, die gut besucht sind, besonders sicher. Das sind ideale Voraussetzungen für die oftmals osteuropäischen Tätergruppen.

Um den Ganoven im Kreis ihr Handwerk so schwer wie möglich zu machen, setzt  die Polizei deshalb verstärkt auf sichtbare Präsenz.

„Unser oberstes Ziel ist es, Taschendiebstähle  im Vorfeld einzudämmen und es den Dieben so schwer wie möglich zu machen.  Wir wollen erreichen, dass sich Tätergruppe beobachtet fühlen und damit gar nicht erst zur Tat schreiten“, erklärt der Leiter der Direktion Kriminalität, Kriminaldirektor Ulrich Hemicker.


Taschendiebstähle im Vorfeld verhindern
 

Weiterhin sollen die Menschen in den Innenstädten für das Thema Taschendiebstahl sensibilisiert werden.

„Wir wollen den Menschen bewusst machen, dass sie potentielle Opfer sind, die auf ihr Geld und ihre sonstigen Wertgegenstände acht geben müssen – um Dieben damit erst gar keine Gelegenheit zum Stehlen zu geben“, erläutert Ulrich Hemicker.

Kriminalhauptkommissarin Ursula Rutschkowski, die Leiterin des Kriminalkommissariats Kriminalprävention/Opferschutz, fügt hinzu:

„Wir setzen dieses Jahr immer wieder in unregelmäßigen Abständen unseren bewährten Banner-Buli ein, bei dem auf Plakaten deutlich vor den Taschendieben gewarnt wird. Außerdem treten unsere Polizeibeamten bewusst uniformiert auf und stehen natürlich mit Tipps und Ratschlägen zur Verfügung“.

Banner-Buli ist im Einsatz

Taschendiebe sind vornehmlich in Menschenmengen und räumlicher Enge tätig, wo Körperberührungen oder kleine Rempeleien nicht weiter auffallen. Oftmals arbeiten die Diebe im Team mit mehreren anderen zusammen und gehen nach dem Prinzip „Einer lenkt ab, der andere greift zu“ vor. Schon vor dem eigentlichen Diebstahl  beobachten die Täter ihre potentiellen Opfer sehr genau und versuchen herauszufinden, ob sich „ein Griff in fremde Taschen“ lohnt  - und natürlich, in welche Tasche gegriffen werden muss.

Um nicht bestohlen zu werden, empfiehlt Ursula Rutschkowski:

Seien Sie wachsam! Nach Möglichkeit sollten Sie keine großen Bargeldbeträge mit sich führen. Bewahren Sie ihr Portmonee, Kreditkarten und persönliche Papiere in verschlossenen Innentaschen von Jacken, Mänteln oder Taschen, NICHT in Hosentaschen oder Außentaschen. Legen Sie Ihre Geldbörse auch nicht in offene Einkaufstaschen oder Einkaufswagen.“

Weiterhin rät die Kriminalhauptkommissarin, Taschen und Rücksäcke niemals aus den Augen zu lassen. Taschen sollten verschlossen unter dem Arm oder auf der Körpervorderseite mit dem Verschluss zum Körper getragen werden; Selbiges gilt für Rucksäcke.

Achten Sie auf Geld und Wertgegenstände

Besonders vorsichtig sollten Sie beim Geldabheben und Zahlungsvorgängen sein. Achten Sie darauf, dass niemand Ihre Geheimnummer lesen kann, wenn Sie sie am Geldautomaten oder an der Kasse in die entsprechenden Geräte eingeben. Ein gesundes Maß an Misstrauen ist in diesen Situationen sicherlich angebracht und hilft dabei, dass Sie kein Opfer werden.

Lernen Sie Ihre Geheimnummer/PIN auf jeden Fall auswendig und notieren Sie diese keinesfalls!

Lassen Sie niemanden sehen, wieviel Geld Sie abgehoben haben. Achten Sie darauf, dass Sie beim Bezahlen keinen in Ihre Geldbörse sehen oder gar greifen lassen. Wenden Sie sich ab und halten Sie Abstand.

Falls Sie dennoch bestohlen wurden, lassen Sie Ihre EC- oder Kreditkarten sofort unter der kostenlosen Telefonnummer 116 116 (24-Std.) sperren!

Sollten Sie verdächtige Beobachtungen machen oder einen Diebstahl beobachten, wählen Sie den Polizeiruf 110!

Rufen Sie uns an, Telefonnummer 05241 869-0, wir beraten Sie gerne!