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Verkehrsstatistik 2021
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik
Hier finden Sie Informationen zur Verkehrsunfallentwicklung im Kreis Gütersloh

Die Kreispolizeibehörde Gütersloh hat sich auch im Pandemiejahr 2021 auf vielfältige Weise engagiert, um die Straßen im Kreis sicherer zu machen. Dies ist uns zwar in einigen Bereichen gelungen, zufrieden können wir aber nicht sein.


Für die Polizei hat die Verkehrssicherheitsarbeit und für die Bürgerinnen und Bürger die Verkehrssicherheit im Kreis Gütersloh eine sehr hohe Priorität. Insbesondere da die Mobilität heute mehr denn je sowohl im Berufsleben als auch in der Freizeit einen sehr hohen Stellenwert eingenommen hat. Die polizeiliche Verkehrsunfallbekämpfung dient unmittelbar dem Schutz des Lebens und der körperlichen Unversehrtheit als bedeutendste Rechtsgüter unserer Verfassung.

Die Gesamtzahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle ist im Kreis Gütersloh im Vergleich zum Vorjahr leicht um 4,89 % angestiegen (von 9.716 auf 10.191). Letztes Jahr starben bei 12 Verkehrsunfällen 12 Menschen auf unseren Straßen, somit sind zwei Menschen weniger tödlich verunglückt als im Jahr 2020.

Leider haben wir einen großen Anstieg bei den verunglückten Kindern zu verzeichnen (von 101 auf 143): Mit ursächlich für diesen hohen Anstieg um 41,58 % ist ein Verkehrsunfall vom September 2021, bei dem ein mit ca. 82 Kindern besetzter Schulbus in Borgholzhausen verunfallte und bei dem sich insgesamt 19 Kinder (zum Glück nur leicht) verletzten.

Ansonsten verunglückten die meisten Kinder mit ihrem Fahrrad (79).

Auch bei den Jugendlichen ist ein Anstieg bei den Verletztenzahlen zu verzeichnen (von 79 auf 99); die meisten Jugendlichen verunglückten ebenfalls mit dem Fahrrad (48). Es wurde kein Jugendlicher getötet.

Bei den Jungen Fahrern (18-24 Jahre) ist ein erneuter Rückgang der Verunglückten um 4,35 % (von 230 auf 220) zu verzeichnen. Ein junger Fahrer verunglückte 2021 tödlich. Im Jahr 2020 hatten wir noch 5 Verkehrstote in dieser Altersgruppe zu beklagen.

Bei der Gruppe der Rad- und Pedelecfahrer wird ein leichter Anstieg bei den Verunglückten deutlich (von 561 auf 568).

Mit 172 Verunglückten zeichnet sich ein erneuter leichter Anstieg bei den Pedelecfahrern (150 im Vorjahr) aus. Zwei Radfahrer verstarben, 58 wurden schwer verletzt. Zwei Pedelecfahrer verunglückten tödlich, 29 wurden schwer verletzt.

Bei den verunglückten Senioren ist erfreulicher Weise ein deutlicher Rückgang um 24,58 % zu verzeichnen (von 240 auf 181). Allerdings verloren 7 Senioren ihr Leben im Straßenverkehr (im Jahr 2020 waren es „nur“ 4). Zwei der Senioren verunfallten hierbei tödlich mit ihrem Pedelec, zwei weitere mit ihrem Fahrrad.

Obwohl die Verkehrsunfallentwicklung des Kreises Gütersloh im Jahr 2021 in einigen Bereichen eine positive Entwicklung darstellt, darf in den Bestrebungen einer größtmöglichen Sicherheit im öffentlichen Verkehrsraum nicht nachgelassen werden.

Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, richtet sich die Kreispolizeibehörde Gütersloh fortlaufend an den Entwicklungen des Verkehrsunfallgeschehens aus. Durch einen Abgleich mit den auf das Kreisgebiet bezogenen Vorjahreszahlen und den Langzeitwerten lassen sich die jeweiligen Tendenzen feststellen.

Foto v.l.n.r.: Polizeirat Volker Pfeiffer, Landrat Sven-Georg Adenauer

 

 

 

 

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