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Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik

Landrat Sven-Georg Adenauer, Polizeihauptkommissar Heiko Patzelt, Polizeirat Volker Pfeiffer, Leitender Polizeidirektor Christoph Ingenohl
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik
Hier finden Sie Informationen zur Verkehrsunfallentwicklung im Kreis Gütersloh

Die Kreispolizeibehörde Gütersloh hat sich auch im Pandemiejahr 2020 auf vielfältige Weise engagiert, um die Straßen im Kreis sicherer zu machen. Dies ist uns zwar in einigen Bereichen gelungen, zufrieden können wir aber nicht sein.

Im vergangenen Jahr starben bei 12 Unfällen 14 Menschen auf den Straßen im Kreis Gütersloh, ein Mensch weniger als im Jahr 2019.

Das Sinken der Gesamtzahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle (Sachschadensunfälle und Unfälle mit Verletzten/ Getöteten) im Kreis Gütersloh um 17,35 % (von 11.755 auf 9.716), entspricht dem landesweiten Trend (-16,4 %), den Innenminister Herbert Reul auf die gesunkene Mobilität in Folge der Pandemie zurückführt.

In fast allen Altersgruppen (Senioren ausgenommen) sind weniger Verunglückte zu verzeichnen. Die Anzahl der Verunglückten (Verletzte und Getötete) sank um 18,55  % (von 1.714 auf 1.396). Erfreulicher Weise verunglückten auch weniger Kinder (-39,88 %) und Jugendliche (-30,09 %) als im Vorjahr. Die Vielzahl der Kinder verletzte sich zum Glück nur leicht (95 von 101) und es wurde erneut kein Kind getötet! Die meisten Jugendlichen verunglückten mit dem Fahrrad (33 von 79). Bei den jungen Fahrern (18 - 24 Jahre) konnten wir einen Rückgang der Verunglückten um 15,44 % verzeichnen.

Bei der Gruppe der Rad- und Pedelecfahrer haben wir, im Gegensatz zum Landestrend, ebenfalls einen Rückgang bei den Verunglückten zu verzeichnen (von 621 auf 561). Mit 150 Verunglückten ist allerdings ein erneuter leichter Anstieg um 8,7 % bei den Pedelecfahrern (138 im Vorjahr). Zwei Radfahrer verstarben, 67 wurden schwer verletzt. Es wurde kein Pedelecfahrer getötet, 22 wurden schwer verletzt.

Obwohl die Verkehrsunfallentwicklung des Kreises Gütersloh im Jahr 2020 in vielen Bereichen eine positive Entwicklung darstellt, darf in den Bestrebungen einer größtmöglichen Sicherheit im öffentlichen Verkehrsraum nicht nachgelassen werden.

Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, richtet sich die Kreispolizeibehörde Gütersloh fortlaufend an den Entwicklungen des Verkehrsunfallgeschehens aus. Durch einen Abgleich mit den auf das Kreisgebiet bezogenen Vorjahreszahlen und den Langzeitwerten lassen sich die jeweiligen Tendenzen feststellen.

Foto v.l.n.r.: Landrat Sven-Georg Adenauer, Polizeihauptkommissar Heiko Patzelt, Polizeirat Volker Pfeiffer, Leitender Polizeidirektor Christoph Ingenohl

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