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Neue Einsatzmittel der Kreispolizeibehörde Gütersloh

Außentragehülle Polizei NRW KPB Gütersloh
Neue Einsatzmittel der Kreispolizeibehörde Gütersloh
Neue Ausrüstung und Einsatzmittel verändern das Erscheinungsbild unserer Beamtinnen und Beamten und erleichtern ihnen die Arbeit.
KPB Gütersloh

Neue Einsatzmittel, die in den vergangenen Monaten eingeführt wurden, haben nicht nur das Erscheinungsbild unserer Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Streifendienst verändert, sondern erleichtern den Kolleginnen und Kollegen auch die Arbeit in den täglichen Einsätzen.

Neue Westen, die über der Kleidung getragen werden, bieten den Polizistinnen und Polizisten zusätzlichen Schutz, mehr Funktionalität und Komfort. Die Außentragehüllen (ATH), wie sie in unserem Fachjargon genannt werden, wurden von Bekleidungsingenieurinnen und -ingenieure des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste in NRW entworfen.

An den neuen schwarzen Schutzwesten sind spezielle Fächer angebracht, in denen die Ausrüstungsgegenstände verstaut werden können. Somit wird das Gewicht des Einsatzgürtels deutlich reduziert.

Zudem bieten die Westen die Möglichkeit die Sichtbarkeit der Beamtinnen und Beamten durch gelb leuchtende Neonpads mit der Aufschrift "Polizei" deutlich zu erhöhen.

Die Außentragehüllen werden den hohen Anforderungen aus den unterschiedlichen Arbeitsbereichen der Polizei NRW umfassend gerecht. Experten des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste in NRW (LZPD NRW) haben die Ergebnisse eines Trageversuchs in acht Polizeibehörden ausgewertet und verschiedene Veränderungen veranlasst, um die Funktionalität der Weste zu verbessern.

Bodycam

An der Weste lässt sich auch die Bodycam befestigen, die im Polizeigesetz NRW körpernah getragenes Aufnahmegerät genannt wird. Sie wird in Schulterhöhe an der Außentragehülle befestigt. Die Möglichkeit, im Einsatz Bild- und Tonaufnahmen zu machen, soll die Sicherheit der Beamtinnen und Beamten erhöhen. Die Kameras sollen kritische Situationen im Einsatz entschärfen und vor Übergriffen schützen.

Die Kameras können im Bedarfsfall durch einen Knopfdruck eingeschaltet werden. Voraussetzung ist in den meisten Fällen, dass der Einsatz der Kamera angekündigt wird. Eine rote LED-Leuchte signalisiert, dass die Aufnahme läuft.

Die Aufnahmen werden nach 14 Tagen gelöscht, wenn Sie nicht als Beweismittel bei der Verfolgung von Straftaten erforderlich sind. Unter Beachtung hoher Sicherheitsstandards, werden die Bilder automatisch auf lokale Server übertragen.

Neue Streifenwagen

Gleich zwei neue Fahrzeugmodelle stehen den Kolleginnen und Kollegen als Streifenwagen zur Verfügung. Die Autos bieten Platz für drei komplett ausgerüstete Polizeibeamte und die mitzuführende Schutzausstattung.

Der Mercedes Vito in der Version 250d ist durch den kürzeren Radstand deutlich kompakter als die bisherige Version, welche bereits im Schwerpunktdienst eingesetzt wird. Der Ford S-Max löst den BMW 318d Touring als Streifenwagen ab.

Neben Einbauten wie Sitzheizung, Navigationsgerät oder Tempomat sind es vor allem die Zusatzeinbauten, die den Polizeibeamten im Dienstalltag zu Gute kommen. Ausreichend Stauraum für Schutzwesten, Helme und Einsatztaschen, sowie ein neues Videoeigensicherungssystem, das über je eine Kamera nach vorne und nach hinten verfügt.

Dachblinkleuchten, Front-, Kreuzungs- und Heckblitzer tragen zu einer erhöhten Sichtbarkeit und damit Sicherheit im Straßenverkehr bei.

Die Fahrzeuge wurden unter dem Motto "Fünf Wochen - fünf Behörden - fünf Streifenwagen" bereits im Jahr 2018 auch von Beamtinnen und Beamten der Kreispolizeibehörde Gütersloh im "Alltagsbetrieb" getestet. Die ersten Streifenwagen, bei deren Auswahl Polizeibeamte aus dem Streifendienst mit eingebunden waren. Beamtinnen und Beamten des Wachdienstes der Polizeiwache Gütersloh testeten die  Fahrzeugmodelle für den Zeitraum von einer Woche.

Smartphones

Persönlich zugewiesene Smartphones sollen die Polizistinnen und Polizisten operativ unterstützen und so eine effektivere Polizeiarbeit garantieren. Die Mobiltelefone sind mit besonderen polizeispezifischen Apps ausgestattet.

Ein polizeieigener Messenger zur Kommunikation untereinander ermöglicht eine schnelle, sichere und direkte Übermittlung von relevanten Informationen z.B. bei Fahndungssituationen oder Vermisstensuchen. Mit einer speziellen Auskunftsapp können Daten mit dem polizeilichen Fahndungsbestand vor Ort abgeglichen werden, um entwendete Gegenstände und Fahrzeuge sowie gesuchte Personen schneller abgefragt zu können. Weiterhin wird so ein Beitrag zur Eigensicherung für die Polizeikräfte geleistet.

Vollkommen neu ist eine App, mit der Dokumente wie Personalausweise oder Führerscheine vor Ort gescannt und hinsichtlich möglicher Fälschungsmerkmale eingeschätzt werden können.

Darüber hinaus stehen den Beamtinnen und Beamten diverse weitere Apps, wie Email, das Presseportal oder die Warnapp NiNA zur Verfügung.

Die Datenübertragung der Geräte erfolgt verschlüsselt. Die Speicherung der Daten erfolgt auf speziell geschützten Servern.